Vollbremse vor dem Wendepunkt
- m-mancarella
- 25. Okt. 2022
- 4 Min. Lesezeit
Die Löwen wurden abgebremst, schaffen die Wende trotzdem.

Das Sonntagsspielen den jungen Löwen nicht so entsprechen, wussten wir. Doch war dieses Spiel ein echter Kopf an Kopf Kampf.
„Am Schluss wäre eine Niederlage verdient gewesen, wir nehmen diesen wertvollen Punkt wohlwollend Heim."
Die Löwen spielen nicht gerne sonntags. Am einzigen Ruhetag der Woche bringt man die Luzerner mit Mühe zur 100% Leistung.
Die Zuger waren übermotiviert und waren mit der richtigen Einstellung auf dem Platz. Die Löwen bleiben trotzdem ungeschlagen und die Jagd geht weiter. Die Gegner Spielen auf wer uns zuerst schlagen wird, es gibt sehr viel Leuten, die nur darauf warten, uns geschlagen zu sehen.
Die Löwen nehmen diesen Punkt aus Zug Heim und sind einem Spiel vor Schluss bereits Wintermeister. Wir geben den Druck unseren Gegner zurück, die am Samstag noch das letzte Spiel bestreiten werden.
Zum Spiel;
Die Löwen starteten nicht mal so schlecht, trotz nicht spielbarer Kunstrasen. Einer der schlechtesten im Raum IFV.
Es sah so aus als wären die Luzerner das Heim Team, die Führung kam nach nur 5 Minuten.
Das Heimteam war überhaupt nicht geschockt und versuchte den Löwen das Leben schwer zu machen.
Die Zuger haben eine gute Qualität im Mittelfeld, sind aber in der Innenverteidigung schwach und haben einen schwachen Torwart. Sie kämpfen aber als Team und geben nie auf und sind somit (ein Spiel vor Schluss) die beste Verteidigung der Gruppe. Die Luzerner hatten mit keiner Verteidigung mühe und fanden auch hier die richtigen Spielzüge und kamen zu zahlreichen Chancen. Nur diesmal waren die roten überhaupt nicht konkret, liessen alle klaren und sauber ausgespielten Chancen liegen. Es schien, als würden die Löwen das Heimteam ein wenig unterschätzen. Das Heimteam dankte und ging mit nur einem erhaltenen Tor in die Pause. Dies gab den Zuger weiteren psychischen Energien und Motivationen.
Die Luzerner hingegen hatten immer weniger Energien, auch den Mentalen halt gab nach.
Es ist nicht einfach, jedes Spiel konzentriert und mit den richtigen Motivationen und Leidenschaft zu spielen, vor allem am achten Spiel und den noch an einem Sonntag. In der zweiten Halbzeit kamen die Löwen immer wieder in Bedrängnis. Die Zuger waren zum Glück sehr ungenau verschossen einen Penalty (der sehr generös war) und wurden von unserem Torwart mehrmals souverän gestoppt. Bei den Luzerner mussten laufend Spieler Forfait geben, viele wechseln mussten getätigt werden und mehrere Spieler spielten auf ungeeigneten Positionen. Auch die Formation musste angepasst werden, in den letzten 15 Minuten musste mit einem 4-4-2 gespielt werden. Offensiv lief sehr wenig, wir konnten nur in einigen einzeln Aktionen kontern. Leider hat Fussball viele ungeschriebene Regeln, so traf das Heimteam durch einen Freistoss sehr glücklich zum 1-1. Hier versuchten die Trainer mit teilweise improvisierten Ideen und Wechseln einen neuen Schub hinein zu bringen. Es klappte nur teilweise, trotz allem hatten die Löwen zuletzt erneut zwei guten Torchancen, die leider nicht verwertet wurden. Wie gesagt, der Fussballgott war zu Recht diesmal nicht auf unserer Seite. Die Zuger hatten leidenschaftlich alles auf das Spielfeld getan und es ist richtig, dass diese nicht verloren haben. An einem Zeitpunkt in der zweiten Halbzeit hätte man sogar sagen können, dass die Löwen nicht mal einem Unterschied verdient hätten. Eine Vollbremse, die zum Glück nichts Schlimmes bewirkt, die Löwen sind trotzdem ein Spiel vor Schluss Wintermeister. Wir hoffen, dass die Zuger am Samstag genau so leidenschaftlich in Sins spielen werden. Es wäre schön, einen 3 Punkten Abstand zum Zweiten zu behalten, trotz Stolpern in Zug.
Die Löwen waren mit dem geholten Punkt völlig unzufrieden. Niemand hatte Lust, den Wintermeister «Titel» zu feiern. Mit grosser Maturität gaben sich die Luzerner die Schuld nicht 100% gespielt zu haben. Dies zeigt, wie stark dieses Team gewachsen ist, jeder will diese Liga dominieren und schon einem Unterschied wird wie eine Niederlage gesehen. Dies muss für auf die Rückrunde eine lehre sein, der Weg ist lange nicht zu Ende und wird steinig und schwer.
Wir danken allen Staff- Mitgliedern, allen Spieler und allen unseren Fans, die so viel für dieses Team gemacht haben und uns überall mitfiebernd gefolgt sind. Jetzt geniessen wir diese «Winterpause». Ab dem neuen Jahr werden wir uns gut auf die Rückrunde vorbereiten, um noch stärker zu werden.
Im Sommer gibt es nur einen Sieger und die Löwen möchten mit einem Happy End die Geschichte zu Ende schreiben.
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Aufstellung 4-2-3-1
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F.
#93 Milakovic (c)
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#20 Berisha (87`#27 De Raffele),
#25 Delle Castelle (71`#92 Sorrentino)(89`#90 Danieli),
#9 Borrillo
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#37 Sanchez Lachay
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Tore:
0-1 05` #9 Borrillo (#37 Sanchez Lachay)
1-1 80` Blau Weiss Zug b
Man of the Match:
Karten:
78`Gelbe Karte; #14 Karadag
90+2`Gelbe Karte; Blau Weiss Zug b


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