Viel Arbeit, kleiner Ertrag
- m-mancarella
- 31. Juli 2023
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Aug. 2023
Die Löwen geben alles doch auch diesmal ist das Resultat negativ.

Bis kurz vor der Besammlung herrschte die Unsicherheit genug Spieler dabei zu haben. Somit wurde aus der Situation das Beste rausgeholt.
„Es braucht über alle 90 Minuten mehr biss."
An diesem Wochenende war die Motivation bei allen sehr hoch, doch fehlte es an Leuten.
Die Sommerzeit, wie jedes Jahr wieder nimmt den Löwen Ende Juli bis Mitte August am meisten Leute weg.
Doch auch nichts zu machen wäre falsch gewesen und somit reisten die Luzerner mit knapp 12 eigenen Leute nach Alpnach. Zur Hilfe kam noch Coachs talentierter Sohn Pietro und unser Trainer war die sogenannte Aushilfe aus den Senioren 30+.
Die Löwen waren sehr motiviert und wollten die unverdiente Niederlage im ersten Testspiel
definitiv archivieren können.
Zum Spiel;
Wie oben erwähnt fehlten viele Leute, die Innenverteidigung war ziemlich improvisiert und die Möglichkeiten, während dem Spiel taktisch etwas zu wechseln, waren sehr limitiert. Trotz allem starteten die Löwen gut in die Partie, diesmal aber war auf der anderen Seite ein sehr gut organisiertes Team. Die 1. Mannschaft des FC Alpnachs besteht aus vielen jungen Spielern, die nichts Weltbewegendes machen, doch das wenige die sie können, machen sie richtig. Streng genommen genau das Gegenteil der Löwen, die Luzerner könnten sehr viel kreieren, aber machen sehr wenig draus. In den ersten 20 Minuten war das Spiel sehr ausgeglichen, beide Teams spielten sich mit interessanten Spielzügen guten Chancen heraus, doch blieb es beim 0-0.
Das klassische Spiel, wo die Partie nur durch ein spezielles Ereignis gelöst werden kann.
Leider machten die Löwen den ersten Fehler und aus einem Befreiungsschlag des Alpnacher Torhüter fand das Heimteam den direkten Weg zum ersten Tor. Trotz Führung konnte das Heimteam das Spiel nicht übernehmen, es folgten erneut sehr interessanten Spielzügen aus beiden Seiten und die Löwen waren nahe auszugleichen. Doch genau dann, wann alle das Gefühl hatten, dass die Zeit reif war für ein Luzerner Tor kam der Stellung Fehler bei einem Eckball, der die Alpnacher zum 2-0 brachte.
Das Nervige ist, dass die Löwen eine Riesenarbeit machen, doch durch sehr naive Fehler die Tore erhalten. Sehr erfreulich war zu sehen, wie die Löwen unter sich ruhig bleiben, motivierten sich untereinander und Schritt für Schritt, bauten sich alles wieder auf. Somit konnte schlussendlich vor der Pause doch noch ausgeglichen werden, auch hier dank zwei entscheidender Fehler des Heimteams.
Die Löwen waren in der Pause so richtig erschöpft, dass Spiel war anspruchsvoll, doch leider konnte nicht gross gewechselt werden. Oft kann aus verschieden Gründen einer, der aus der Bank kommt, in einem Spiel entscheidender sein als den «Superstar», der bei jedem Spiel 90 Minuten spielt.
Das Heimteam startete mit einem besseren Schwung in die 2. Hälfte, dies überforderte die Luzerner und somit kam bereits nach 10 Minuten die neue Führung des Heimteams. Auch hier motivieren sich die Löwen gegenseitig und kamen durchs Kämpfen aber doch noch mit einigen interessanten Spielverlagerungen erneut ins Spiel zurück. Es fehlte offensiv, wie defensiv den letzten Schritt, den letzten Windstoss der die Burg hätte fallen lassen.
Mit einigen Wechseln, eventuell sogar mit einem kleinen System Wechsel hätten die Luzerner den erneuten Ausgleich zu 100% erzielen können. Doch kam nach viel Arbeit keine Belohnung, das Heimteam konnte sogar noch die Führung erhöhen.Leider auch hier durch einen grossen Fehler in der defensiven Einstellung der Löwen. Ein gegnerischer Spieler kann nicht vom Mittelfeld durch 5-6 mit einem einfachen Slalom bis zum Tor freischlingen. Deshalb das Fazit; «Es braucht mehr Biss». Man muss nicht unfair werden oder anfangen sinnlos zu faulen, doch ein wenig mehr Aggressivität bei Balleroberung muss sein. Trotz allem nebst dem negativen Resultat kann man einigermassen gelassen weiter schauen. Die Löwen haben noch ein wenig Zeit, einiges zu verbessern und haben ein weiteres Testspiel.
Der Start in dieser Saison wird aus vielen Aspekten sehr kompliziert und voller Fallen sein. Dies müssen sich die Löwen bewusst sein, um nicht in einer negativ Spirale zu fallen, da sich im Nachhinein zu retten wird sehr kompliziert.
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Aufstellung 4-2-3-1
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F., Bajor
#93 Milakovic (c)
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*#92 Bonavita* (73`#21 Lento)
#20 Berisha
#27 De Raffele (28`#69 Mancarella F.)
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#37 Sanchez Lachay
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Tore:
1-0 20`FC Alpnach a
2-0 30`FC Alpnach a
2-1 36`#29 Bajor (Freistoss)
2-2 44`#37 Sanchez Lachay
3-2 56`FC Alpnach a
4-2 74`FC Alpnach a
Man of the Match:#
#5 Sinnathurai
Karten:
Gelb 31`#7 Zejnaj E.
Gelb 77`#24 Luis Pedrajas


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