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Sieglos - Glücklos

  • m-mancarella
  • 8. Mai 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Das Heimteam erneut ohne Sieg und das Glück wendet sich definitiv von uns ab.


Die Löwen starteten mit einem vollen Kopf, generiert durch neue Anweisungen und den Systemwechsel, doch es lief zum Start alles nach Plan. Am Schluss erneut frustriert, keinen Sieg geholt zu haben.

 






Es braucht dringend einen Sieg, um die Lage zu entriegeln und Selbstvertrauen aufzubauen."

Das neue Spielsystem 3-5-1-1 wurde entwickelt, um im Mittelfeld die Dominanz zu übernehmen. Die Idee bestand darin, in der Defensivphase die entstehenden Lücken effizient und mit minimalem Laufaufwand zu schliessen, um in der Offensive mehr Energie zur Verfügung zu haben.


Für den ersten Einsatz lief es eigentlich gut, doch letztlich entschieden Ungenauigkeiten und der Schiedsrichter das Spiel. Nun sind die Trainer gefordert, weitere Lösungen zu präsentieren.

 

Zum Spiel:


Zu Beginn war bei den Löwen eine gewisse Angst vor Fehlern zu spüren. Die grosse und bedeutende Änderung am Spielsystem wurde dennoch sehr gut aufgenommen. Die frühe Führung stärkte das Selbstvertrauen, und die Luzerner wagten immer mehr.


Die Dominanz im Mittelfeld nahm stetig zu, doch die üblichen Fehler blieben nicht aus. In den bisher 23 gespielten Partien konnten die Löwen nur viermal zu null spielen, davon waren zwei Testspiele. Es ist keine Übertreibung zu sagen,

dass 95 % der Gegentore aus Eigenfehlern resultierten. In diesem Fall war die Kommunikation mangelhaft. Dieses Tor konnte jedoch die tapferen und motivierten Löwen nicht bremsen. Sie spielten weiter und übten, die Qualität der Spielzüge verbesserte sich kontinuierlich, sodass die Luzerner immer wieder den Weg fanden, den gegnerischen Torwart (ausgeliehen aus der 2. Liga) zu beschäftigen.

Der neue Führungstreffer kam früh und nach 20 Minuten stand es bereits 2:1.

In diesem Moment spürte und sah man eine leichte Dominanz der Löwen, doch anstatt das Eisen zu schmieden, solange es heiss ist, liessen die Luzerner den Druck nach. Am Ende entscheidend, da das dritte Tor das Spiel geschlossen hätte.


In der Pause mussten viele offene Fragen über die Laufwege in der Defensivphase geklärt werden. Für das erste Mal wurde dies sehr gut gemacht. Die Kollegen aus Kickers, nur weil sie auf dem letzten Tabellenplatz lagen, wurden in den Köpfen der Löwen unterschätzt. Es schien selbstverständlich, dass ein Sieg her sollte. Die zweite Halbzeit war sehr langweilig, die Gäste brachten nichts Gescheites zustande und die Löwen verloren sich in einem Glas Wasser. Der Spielrhythmus konnte nicht erhöht werden, Eigenfehler häuften sich und im Abschluss war man sehr ungenau. Die Minuten verstrichen, als würde man nur noch auf den Schlusspfiff des Unparteiischen warten. Ein Pfiff kam jedoch mit der Anzeige auf den Elfmeterpunkt. Ein weit ungefährlich geschlagener Ball im Strafraum wurde vom Gästestürmer klar mit der Hand kontrolliert, dieser versuchte den Ball abzudecken, hätte aber nie einen Abschluss zustande gebracht. Er liess sich sehr clever fallen, unser Defensivspieler nahm den Zweikampf an, doch rumpfte oder schubste nicht wirklich. Es gab Elfmeter und die Gäste glichen mit minimalem Aufwand aus.


So Punkte liegen zu lassen, macht wütend und ist frustrierend, doch ist man selbst schuld. Klar, derzeit hängt eine dunkle Wolke über unseren Köpfen, die wir nicht vertreiben können. Diese hinterlässt Pech, Angst, Misstrauen und Wut. Nun müssen wir diese Wolke packen und endgültig zerstören, das gelingt uns nur mit guter Arbeit während der Woche und einem Sieg am Samstag.


Dieses Abenteuer begann mit vielen Schwierigkeiten im Sommer, startete vielversprechend, endete in der Vorrunde schlecht und setzt sich nun so fort. Es gehört leider alles zu einem Wachstumsprozess, der Erfolge bringen wird. Nun liegt es an uns, diese Lernphase zu verkürzen, um endlich aufzublühen.

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Aufstellung 3-5-1-1

Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita


#1 Henggeler

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#17 Ferraro (c) (78`#32 Zivanovic)

#15 Balatharan

#25 Coelho Lopes

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#24 Luis Pedrajas (35`#12 Cubero) (72`#4 Luparini)

#8 Adler

#21 Kauffmann (70`#30 Krieger)

#22 Sanchez Oliva (85`#27 De Raffele)

#23 Mitolo (61`#16 Dogandzic)

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#20 Berisha (55`#99 Pepe)

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#67 Azevedo Natale (77`#23 Mitolo)

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Tore:

6` 1-0 #67 Azevedo Natale

14` 1-1 FC Kickers Luzern III

20` 2-1 #23 Mitolo (#22 Sanchez Oliva)

87` 2-2 FC Kickers Luzern III (Penalty)


Karten:

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Man of the Match:

#23 Mitolo

#67 Azevedo Natale

 
 
 

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