Löwen oder Geparden
- m-mancarella
- 25. Apr. 2023
- 4 Min. Lesezeit
Schlusslicht Ebikon kann die Löwen nicht ausbremsen.

Die Gäste gaben sich Mühe und versuchten irgendwie die Löwen in Schwierigkeit zu bringen. Doch wie einem Gepard, wenn er in Fahrt kommt, sind die Luzerner kaum noch zu bremsen.
„Der Schlüssel ist geholt, wir müssen nur noch die Türe abschliessen."
Die Löwen sind kaum noch auszubremsen. Diese Partie gegen Schlusslicht Ebikon hätte man falsch angehen können. Die Luzerner konnten sich gut vorbereiten, der Sieg in Sins gab einen grossen weiteren Motivationsschub. Die Löwen oder eher gesagt Geparden sprinten mit grosser Geschwindigkeit Richtung 4.Liga und es sieht unmöglich aus diese ausbremsen zu können.
Mit sehr viel Intelligenz wurden die Gegner aus Ebikon nicht als Schlusslicht angeschaut, die Partie wurde so vorbereitet, als wäre es ein weiteres Finale.
Die Löwen kamen schnell ins Spiel und liessen sich nicht von der Mittelmässigkeit der Gäste beeinflussen. Von den ersten Minuten an bauten sich die Luzerner klare Torchancen auf, nur der Unparteiische konnte diese drei Mal wegen nicht klarem abseits ausbremsen.
Es wurde nicht nachgelassen, die sehr jungen Äbiker wurden an die Wand gespielt, konnten sich kaum vom Luzerner Druck lösen. So kam bereits in der 12. Minute die verdiente Führung.
Die Gäste fanden kaum eine Lösung und konnten nicht reagieren.
Da Ebikon die A-Junioren aufgelöst hat, sind diese Jungen in die 5.Liga genommen worden. Diese schlagen sich nicht schlecht, doch bräuchten eine andere Führung, dieses Team muss als Juniorenmannschaft gesehen werden und nicht als Aktivteam. So werden diese Jugendlichen in ihrem Fussballerischen Wachstum ausgebremst.
Zurück zum Spiel, die Löwen schauten dem Gegner nicht in die Augen und strebten den 2-0 an, dieser kam in der 20. Minute. Die Löwen fanden nebst dem Tor sehr schöne Spielzüge und bauten das eigene Spiel sauber auf. Es sah so aus, als wäre alles unter Kontrolle, doch aus dem nichts kam das Tor der Gäste. Wie ein Sommergewitter, der plötzlich kommt.
Die Balleroberung der Äbiker entstand aus einem klaren Foul, der nur der sympathische Schiedsrichter nicht sah. Dieses Tor brachte zwar die Löwen nicht aus dem Konzept, doch Motivierte die jungen Gäste.Das Spiel in der letzten viertel Stunde der 1. Halbzeit war nichts Schönes zum Anschauen. Die plötzlich motivierte Äbiker erhöhten die Aggressivität, waren aber stets zu spät und machten viele Fouls der Unparteiische erteilte keine verdienten Gelben Karten, ermahnte die jungen Grünen nicht und gab ihnen den recht so weiterzumachen.
Torgefährlich wurden die Gäste nie, die Löwen versuchten wieder vor der Pause ins Spiel zu kommen, doch die viele Spielunterbrüche machten es nicht einfach. Das 3-1 vor der Pause konnte nicht anders kommen als durch einen Kopfball aus einem Freistoss.
Dieses Tor und die Pause brachten die übermotivierten Äbiker wieder auf den Planeten Realität.
Die Löwen konnten kurz den Reset Knopf drücken, ein paar Kleinlichkeiten analysieren und mit ein Paar getätigten Wechseln übernahmen diese wieder die Leitung des Spiels.
Das Heimteam erarbeitete sich wieder mit einem flüssigen Spielaufbau zahlreiche Torchancen und gab den jungen Grünen teilweise eine kleine Fussballlektion. Wie das geschossene 4-1, der sehr vorbildlich ausgespielt wurde. Ab diesem Zeitpunkt, vielleicht auch ein bisschen frustriert, fingen die Gäste nur noch an zu hauen. Teilweise nicht extra, da sie vielmal einfach zu spät an Ort und Stelle, waren. Der Unparteiische zog keine Karten und dem gegnerischen Trainer war es recht so.
Wenn Luzern nicht über längere Minuten den Ball in den eigenen Reihen halten konnte, sah man von Fussball nichts mehr. Nur noch ein weiteres Tor, der aus den noch Zahlreichen Chance hätte fallen müssen, hätte die Äbiker erneut ausbremsen können.
So ging auch diese am Schluss mühsame Partie zu Ende und die Löwen brachten erneut drei Punkte nach Hause. Steinhausen konnte am Sonntag gegen Südstern keine Punkte holen, somit erhöhte sich der Abstand zu den zweiten auf 9 Punkte (Sins mit einem Match weniger).
Die 4.Liga rückt immer näher, doch warten noch 5 harte Spiele auf uns. Schon am nächsten spielfreien Wochenende könnten Sins und Steinhausen wieder wichtige Punkte aufholen.
Diese Liga muss dominiert werden, entschlossen und selbstsicher wie ein Löwe, schnell und energisch wie ein Gepard.
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Aufstellung 4-2-3-1
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F.
#93 Milakovic
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#20 Berisha (76`#37 Sanchez Lachay),
#99 Pepe (45`#69 Mancarella F.),
#37 Sanchez Lachay (57`#7 Zejnaj E.) (78`#99 Pepe),
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#92 Sorrentino (55`#23 Thaqi)
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Tore:
1-0 12` #20 Berisha (#93 Milakovic)
2-0 20` #5 Sinnathurai (#37 Sanchez Lachay)
2-1 28` FC Ebikon III
3-1 45` #8 Zejnaj P. (#10 Antonucci)
4-1 51` #92 Sorrentino (#37 Sanchez Lachay)
Man of the Match:
#92 Sorrentino
Karten:
Gelb 71`#8 Zejnaj P.


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