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Lider Maximo

  • m-mancarella
  • 21. Apr. 2023
  • 4 Min. Lesezeit

Mit einer reifen Leistung stärken die Löwen den ersten Tabellenplatz.

In Sins sah man eine starke Leistung. Dieser Sieg musste mit Geduld erkämpft werden. Das Heimteam versuchte mit allen mitteln, dies zu verhindern. Doch um erfolg zu haben, muss man auch in dieser Kategorie ein wenig von Fussball verstehen.


Die Türe zur 4.Liga wurde geschlossen, jetzt muss der Schlüssel geholt werden."

Nebst der Niederlage im ersten Spiel in Luzern hatten die Sinser denselben Gang wie die Luzerner. Beide Teams haben die Vorbereitung in erster Linie mit Fokus auf dieses Spiel gerichtet.

Für das Team aus Sins eine letzte Chance, sie spürten den Druck und versuchten vor dem Spiel mit fiesen Tricks die Luzerner zu belästigen.

Es fing an, mit dem nicht bekannt geben vom Spielfeld. Die erste Mannschaft spielte auf dem Naturrasen. Somit konnten wir es erahnen, das eher auf dem Naturrasen hätte gespielt werden können. Das Heimteam liess uns glauben, das auf dem Kunstrasen hätte gespielt werden müssen. Nachdem einlaufen auf dem Kunstrasen wurden wir «überraschenderweise» auf den Naturrasen versetzt. Es galt die Ruhe zu bewahren und sich nur auf das Spiel zu konzentrieren.


Die Sinser holten sich einige Aushilfe aus der 1. und 2. Mannschaft, um die eigenen Schwachstellen wie die Torwart Position stopfen zu können. Meist wird die Arroganz und Unsportlichkeit nicht belohnt.


Die Löwen hatten in der Anfangsphase ein wenig Mühe mit der aggressiven, doch chaotischen Art des Heimteams. Die Luzerner versuchten trotz allem das eigene Spiel mit genauen Ideen von hinten aufzubauen. Nur durch Aufbaufehlern der Löwen konnte das Heimteam zwei Mal wirklich gefährlich werden. Mit ein wenig Glück und einer Glanzleistung unseres Torhüters blieb es beim 0-0.

Nach den ersten 20 Minuten hatten die Aargauer alle Karten bereits offen auf dem Tisch gelegt. So übernahmen die Luzerner immer mehr das Spiel.

Die Torchancen wurden immer konkreter und verdient fanden die Löwen die Führung in der 40. Minute. Dieses Tor gab dem Heimteam ein richtiger moralischer Schlag, so konnten diese vor der Pause nicht mehr reagieren.


In der zweiten Halbzeit starteten die Sinser als gebe es kein Zurück mehr. Erneut mit wenig Ideen und sehr chaotisch stürmten diese auf die Löwen zu.

Leider wurden die Luzerner von dieser unkoordinierten Vehemenz ein wenig überrascht und brachten den Ball nicht weg.

Die Löwen sind gewohnt, Fussball zu spielen oder zu minderst wird versucht immer das Spiel von hinten aufzubauen. Leider in solchen extremen Fällen muss mal der Ball weit weggeschlagen werden. Dies klappte nicht und das Heimteam fand bereits nach 46 sec. mit einem Schuss aus 18 Meter den Ausgleichstreffer.

Die Löwen wurden nicht aus dem Konzept gebracht, diese spielten ruhig weiter und versuchten wie in der ersten Halbzeit mit viel Ideen und einem logischen Spielaufbau Chancen zu kreieren. Die Sinser verteidigten weiterhin mit Vehemenz sehr energisch und versuchten weiterhin mit chaotischen Aktionen dagegen zu halten.

Ab der 75. Minute die Wende. Das Heimteam wurde Müde, musste wechseln und verlor an Qualität. Die Luzerner trotz einigen wechseln, konnten die eigene Philosophie beibehalten und an der Qualität änderte sich nichts. Das ist halt, wenn man eine genaue Spielphilosophie und Mentalität hat. In den letzten 20 Minuten spielten nur noch die Löwen, das Heimteam konnte nur noch verteidigen und die eigene Aggressivität nutzten, um das Spiel immer wieder zu unterbrechen.

In dieser Situation wäre es sehr schade gewesen, nur mit einem Unentschieden nach Hause zu gehen. In der 80. Minute kam die Führung aus einem Freistoss aus ca. 20-30 m prallte der Ball sehr gefährlich ein Meter vor der Torlinie komisch auf, dies war auch für den jungen 2. Liga Goali überraschend. Es war niemanden ganz klar, ob der Ball noch an einem Sinser Spieler abprallte, doch die Führung war verdient. Das Heimteam wurde sehr nervös, versuchte sich nach vorne zu Stürzen, doch vergeben. Die Löwen machten keinen Fehler mehr, liessen die Qualität zur Seite und verteidigten souverän die Führung. Ein Sieg, der dieser Gruppe einen klaren Leader gibt. Es liegt nun alles in Luzerner Händen.


Vor der Zwangspause am nächsten Wochenende müssen gegen Ebikon am Samstag weitere 3 Punkte geholt werden, um diese Situation einfrieren zu können. Eine neue Erfolgsgeschichte könnte für den FCL 2010 geschrieben werden.

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Aufstellung 4-2-3-1

Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F.


#93 Milakovic

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#24 Luis Pedrajas (45`#32 Zivanovic) #17 Ferraro, #8 Zejnaj P., #4 Sowula

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#30 Krieger (45`#7 Zejnaj E.), #29 Bajor

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#20 Berisha,

#10 Antonucci,

#5 Sinnathurai (80`#99 Pepe)

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#37 Sanchez Lachay (73`#23 Thaqi)

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Tore:

0-1 40` #30 Krieger (#37 Sanchez Lachay)

1-1 46` FC Sins III

1-2 80` #29 Bajor

Man of the Match:

#8 Zejnaj P.


Karten:

-

 
 
 

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