In letzter Sekunde
- m-mancarella
- 2. Sept. 2024
- 3 Min. Lesezeit
Die Löwen halten das Spiel spannend

Es gibt Spiele, die seltsam beginnen und es ist sehr schwierig, sie wieder in Ordnung zu bringen.
„So zu gewinnen macht nur noch mehr Spass."
Nach der beeindruckenden Leistung im ersten Saisonspiel stand unser erstes Heimspiel bevor. Zu Gast war der FC Adligenswil, ein Verein, der in allen Kategorien gut besetzt ist und stets an der Spitze mitspielt. Da die 1. Mannschaft am vorherigen Donnerstag gespielt hatte, war anzunehmen, dass einige Spieler der 4. Liga dabei waren. Bei den Luzernern hingegen war die Ferienzeit noch nicht vorbei und viele Spieler waren noch angeschlagen. Daher musste dieses Spiel mit einem knappen Kader bestritten werden.
Zum ersten Mal wurde ein Spiel des FC Luzern 2010 von einer Schiedsrichterin geleitet. Wir unterstützen dies voll und ganz und waren gespannt.
Zum Spiel:
Das Spiel begann auf merkwürdige Weise. Die Löwen hatten Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, während die Gäste die Situation scheinbar vollständig unter Kontrolle hatten.
Dies führte zu Unsicherheit und Nervosität, wodurch sich die Fehler häuften. Adligenswil profitierte davon, spielte zwar wenig ansehnlich, aber jeder Angriff war äußerst effektiv. Unsere Nr. 1 musste immer wieder entscheidende Paraden zeigen, um das Spiel ausgeglichen zu halten. Die ein bis zwei 4.-Liga-Spieler auf Seiten der Gäste waren nicht ausschlaggebend, brachten jedoch die nötige Qualität mit. Nach etwa 20 Minuten sinnlosen Kick and Rush schien es, als hätten die Löwen endlich ihren Rhythmus gefunden, doch ein Konter führte zum Führungstreffer der Gäste.
Die Spieler aus Adligenswil fühlten sich nun noch stärker, spielten nur noch lange Bälle, foulten und provozierten zunehmend. Die Schiedsrichterin agierte regeltechnisch sehr gut, hatte jedoch Schwierigkeiten, die rauen Gäste im Zaum zu halten.
Dieses Jahr schien es, als könnten die Löwen nicht aus der Ruhe gebracht werden. Sie spielten weiter und erarbeiteten sich mit viel Energie Torchancen. Nach einem Lattenschuss und einem Pfostenschuss gelang der Ausgleich aus einem Freistoss erst fünf Minuten vor der Pause.
In der Pause wurden die gemachten Fehler analysiert. Es handelte sich um Details, die hätten verbessert werden müssen. Die Gäste schienen nicht die nötigen Qualitäten zu haben, um erneut in Führung zu gehen. Doch wie bereits erwähnt, war es ein sehr merkwürdiges Spiel. Die Löwen brachten nun die erforderlichen Qualitäten ins Spiel, und die Intensität nahm zu. Trotz der wachsenden Überlegenheit der Luzerner trafen die Gäste mit einem unerklärlichen Schuss erneut zur Führung. Dies hätte den Blau-Weissen das Genick brechen können, doch sie griffen noch energischer und entschlossener an. Nach einem weiteren Lattenschuss und intensivem Stürmen gelang der verdiente Ausgleich. Dieser Elfmeter stellte nicht nur das Spiel wieder auf null, sondern gab den Löwen einen zusätzlichen Schub. Bis zum Führungstreffer, der erst in letzter Minute erzielt wurde, war es eine One-Team-Show der Luzerner.
Wer nur das Ergebnis betrachtet, könnte meinen, es sei ein knappes und hart umkämpftes Spiel gewesen. Die Löwen spielten jedoch eindeutig den besseren Fussball. Der Fehler lag darin, nicht richtig ins Spiel zu finden. Zu Beginn häuften sich zu viele Fehler und Ungenauigkeiten, die den Gästen Selbstvertrauen gaben. Am Ende sind es genau diese Punkte, die entscheidend sein können.
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Aufstellung 4-4-2
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita
#1 Henggeler
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#17 Ferraro (c)
#5 Sinnathurai
#30 Krieger
#24 Luis Pedrajas
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#20 Berisha
#21 Kaufmann (81`#26 Costa Goncalves)
#8 Adler (28`#7 Pallotta)
#16 Dogandzic (62`#8 Adler)
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#92 Sorrentino
#11 Babic (46`#9 Borrillo)
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Tore:
0-1 23` FC Adligenswil III
1-1 40` #20 Berisha (Freistoss)
1-2 63` FC Adligenswil III
2-2 67` #8 Adler (Penalty)
3-2 88` #7 Pallotta
Karten:
12` Gelb #20 Berisha
Man of the Match:
#1 Henggeler
#7 Pallotta


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