Imposante Leistung der Löwen
- m-mancarella
- 10. Okt. 2022
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Okt. 2022
Ein klarer Sieg ohne Wenn und Aber.

Die Löwen entschieden sich endlich einen Gegner auch Resultat technisch zu erschlagen. Der SK Root stand hilflos auf dem Feld.
„Wer ein Leader sein will, muss sich jedes Mal neu beweisen."
Die Löwen sind stark, doch grosse Minimalisten. Diesmal trotz komplizierten Startes waren die Luzerner imposant und zeigten in Root ihre Grösse.
Ein Leader muss sich in jedem Spiel neu beweisen, die bereits erreichte Siege und Leistungen reichen nicht.
An einem erneuten regnerischen Samstag spielten die Löwen auf Naturrasen und das erst um 20 Uhr, nachdem auf dem gleichen Feld einen 2.Liga Frauenspiel stattfand.
Ihr könnt euch vorstellen, in welchen Umständen der Rasen war.
Somit war der Start in die Partie für die Luzerner komplizierter als sonst.
Man versuchte mit eingespielten Spielzügen das Spiel in die eigenen Reinen zu bewegen, doch dies klappte nicht. Der SK Root stand wie Perlen-Buchrain defensiv, doch versuchte ein bisschen mehr von den Luzerner Fehler zu profitieren. Ein Team, der keine definierte Spielphylosofie hat, braucht keine Zeit um mit dem Spielfeld und der Umgebung anzufreunden.
In den ersten 20 Minuten versuchten die Löwen einiges, doch es klappte nichts und defensiv liessen sie dem Heimteam zu viel Freiheit. Der SK Root profitierte zwar und erarbeitete sich zwei gute Torchancen, doch war beim Abschluss sehr ungenau.
Der Trainer musste die Löwen kurz wachrütteln und gab einigen Spieler neue Anweisungen. Manchmal reicht es die Laufwege minim zu ändern, um dem Gegner zu irritieren. So war es auch der SK Root hatte keinen Plan mehr. Von der Heimbank kam auch nichts und somit fingen die Löwen an zu spielen.
Es folgten sehr schönen Spielzügen, riskiert wurde nichts mehr. Die Luzerner bezwangen das Heimteam in die eigene Hälfte. So folgte kurz darauf den Führungstreffer, der alle Pläne des SK Roots in den Eimer schmiss. Das Heimteam hatte das Gefühl, noch etwas bewirken zu können, versuchten zu reagieren.
Die Löwen warteten nur auf das, das Heimteam öffnete sich und konnte nicht mehr kompakt verteidigen. Bis zur Pause gaben die Luzerner eine richtige Lektion, technisch wurde hochklassiger Fussball gezeigt.
Ein 0-4, der den Löwen sogar eng steht durch das verwehrten von einigen klaren Torchancen hätte die Führung noch weiter aufgebaut werden können.
In der Kabine konnten mussten grundsätzlich Komplimente ausgesprochen werden.
Wie oben bereits erwähnt sind Löwen grosse Minimalisten und somit fing die zweite Halbzeit an, als wäre das Heimteam am Dominieren. Klar, der SK Root hätte eine Reaktion zeigen müssen, aber die Löwen verpassten regelrecht die ersten 5 Minuten der zweiten Hälfte.
Nachdem Tor, der absolut hätte verhindert werden können, merkten die Luzerner, dass die Partie bereits gestartet war.
Ab diesem Tor kam zwar nicht gerade ein weiteres Tor, doch die Löwen dominierten das Spiel erneut. Viele wechseln wurden getätigt, nicht nur um taktisch etwas Neues zu probieren, sondern auch um alle genug spielen zu lassen. Dieses Team ist sehr vereint und alle verdienen es, ein Teil dieser Geschichte schreiben zu können.
Der Einzige, der noch das Trainerduo und die Spieler nervös machen konnte, war der Unparteiische. Er hatte von Anfang an keine Linie und vor allem keine Logik mit seinen Entscheidungen. In der ersten Hälfte zog er trotz gravierenden Fouls des Heimteams keine Karte und in der zweiten Hälfte bestrafte er diese nach jeder Kleinlichkeit. So kam er in einer Bahn, wo alle auch bei den Luzerner, die absolut sich immer anständig und fair benommen hatten, zu bestrafen. Das wo ärgert ist das keine einzige Karte für einen Foul erhalten wurde, sondern durch «gemotzte» der nur er so empfand. Auch hier kann man daraus lernen, die Schnauze muss bis am Schluss ob untereinander und vor allem gegen den Schiri gehalten werden. Die Strafpunkte können am Schluss entscheidend sein. Der Unparteiische gab 4 Karten dem SK Root und 3 (sinnlosen) Karten dem FC Luzern, nebst dem Bussengeld der einzelnen Karten gibt es zwei Mal eine Mannschaftsbusse von 50.- die bei 3 erhaltene Karten in einem Spiel zur Kraft kommt und somit wird ihm der Weg zum 4.Liga Aufstieg erleichtert.
Nach diesem kleinen Ausschleifer, gehen sehr grosse Komplimente an diesem Team, der weiterwächst und sich immer auf neues beweist.
Die Offensive hat sich mit vielen Toren belohnt, doch auch die Defensive hätte ein weiteres Spiel zu 0 verdient.
Auch die Fans sehen immer wieder Neues und Gutes.
Das Gesamte harmoniert und dies sieht man täglich im Training und am Weekend auf dem Spielfeld.
Jetzt aber Kopf auf das nächste Spiel, der sehr kompliziert sein werden kann. Der FC Südstern ist qualitativ nicht hochwertiger als andere bereits geschlagenen Gegnern, doch diese haben immer eine Extra Motivation gegen uns zu spielen. Kommt noch dazu, dass es sich um ein Derby handelt.
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Aufstellung 4-2-3-1
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F.
#93 Milakovic (c)
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#12 Bell
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#20 Berisha (38`#11 Bukvic) (64`#7 Zejnaj E.),
#14 Karadag (45`#20 Berisha) (83`#27 De Raffele)
#9 Borrillo
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#37 Sanchez Lachay (86`#11 Bukvic)
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Tore:
0-1 23` #9 Borrillo (#37 Sanchez Lachay)
0-2 34` #9 Borrillo
0-3 44` #9 Borrillo (#32 Zivanovic)
0-4 45+1` #9 Borrillo (#17 Ferraro)
1-4 49` SK Root
1-5 72` #37 Sanchez Lachay
1-6 86` #37 Sanchez Lachaz (#9 Borrillo)
Man of the Match:
#9 Borrillo
Karten:
44`Gelbe Karte; SK Root
45`Gelbe Karte; SK Root
59`Gelbe Karte; SK Root
62`Gelbe Karte; SK Root
72`Gelbe Karte; #17 Ferraro
73`Gelbe Karte; #20 Berisha
85`Gelbe Karte; #14 Karadag


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