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Harakiri

  • m-mancarella
  • 28. Aug. 2023
  • 4 Min. Lesezeit

Die Löwen verlieren die Kontrolle.

Alle warteten nur noch auf das Tor der Luzerner und plötzlich aus dem nichts kam die Finsternis und es läuft nichts mehr.





„Wir sind selberschuld, zu viele Eigenfehler."

Was für eine komplizierte Woche.

Zuerst die schwierige Partie im Cup gegen dem FC Stans Hochklassigen aus der 3.Liga.

Am Dienstagabend war die Welt noch in Ordnung, trotz der Niederlage 0-6 konnte man zufrieden sein. Die erste Mannschaft des FC Stans ist eine der besten 3.Liga Teams. Die Luzerner probierten es, spielten auch hier mit offenen Karten, ohne sich zu verstecken.

In der ersten Halbzeit stand es nur 0-2. Die Vorbereitung auf das Wochenendspiel wurde somit am Donnerstag gelassen angegangen.


Zum Spiel:

Der SC Buochs, ebenfalls einen Aufsteiger, kam aus einem Sieg im ersten Spiel. Die Löwen hatten das Ziel, dieses Spiel zu gewinnen. Es wäre einen wichtigen Schritt nach vorn gewesen, vor allem weil zwei sehr komplizierte Spiele folgen werden.


Die Luzerner starteten gut in die Partie, diese konnten sich schnell gute Chancen erarbeiten.

Die defensive Solidität der Buochser nagte an der Kreativität der Löwen, die schnell mal ideenlos waren.

Die Luzerner waren zwar in der ersten Halbzeit 80% der Zeit am Ball, doch effektive gefährliche Spielzüge waren Mangelware. Man erlebte sehr wenige Emotionen und doch wurde den Luzerner nach ca. 20 Minuten ein Tor annulliert.

Aus einem Freistoss konnte der Gast- Goalie den Ball nicht halten, leider startete unser Torgatter zu früh. Die Löwen alternierten einen langen Ballbesitz und hohen langen Bällen. Die Gäste warteten ohne grossen Stress ab.

Nach der Pause änderte sich vorerst nichts. Die Löwen hatten den Ballbesitz, doch richtig gefährlich wurden sie nicht, es fehlte noch das gewisse Etwas. Doch die Buochser zersetzten sich kein wenig, als würde ihnen dieses Resultat passen. Die Gäste brachten in den ersten 50 Minuten kein Schuss auf das Tor, auch kein Eckball wurde rausgeholt. Diese versuchten es immer wieder mit Kontern, doch die Löwen hatten alles unter Kontrolle.

Einige spekulierten schon auf einen Torlosen Unentschieden, da die Löwen nicht gefährlich wurden und die Gäste nur Abwarteten. Doch fehlte noch der typische Eigenfehler der Löwen, es ist langsam eine Tradition und einer pro Spiel muss sein. Dieses Mal entschied dieser das Spiel. Der Konter der Gäste hatten wir eigentlich wieder gut im Griff, doch aus fehlender Cleverness wurde der Ball nicht ins out geworfen, die Gäste eroberten mit Kraft den Ball zurück und naiv faulten wir diese im Strafraum. Somit stand es aus dem nichts und sehr unverdient 0-1. Zum Glück waren sich die Löwen bewusst, dieses Spiel noch drehen zu können, die Zeit hätte locker reichen können.

Die Buochser warteten immer noch ab, doch gab die Führung ihnen die Möglichkeit, ein wenig höher zu pressen. So wurde (mit einem klaren Foul) den Ball im Mittelfeld erobert und mit einem Steilpass wurde der buochser Stürmer im Strafraum gefunden 0-2.

Die Löwen versuchten den Unparteiischen, der schon das ganze Spiel nur in einer Richtung pfiff, klar zu machen, dass die Balleroberung der Gäste ein klares Foulspiel war. Was brachte dies?

Eine direkt Rote Karte für unser Stürmer, der anscheinend der Unparteiische beleidigte. 3

Am Schluss sagte uns der Schiri, es war keine Beleidigung, aber respektlos, da er ihm dem Rücken gedreht hat.

Auch 10 gegen 11 spielten die Löwen mit viel Herz weiter und waren trotz allem immer noch die Ballführenden. Die Buochser konterten weiter und fanden nun mehr Raum und trafen somit noch zum 0-3. Der Unparteiische ist bekanntlich gegen dem FC Luzern, doch die Schuld kann man ihm nicht erteilen. Er hat die Pfeife in der Hand und die Karten im Sack. Die Erlaubnis zu kommandieren, der Polizist zu spielen, hat er und somit müssen wir ihm recht geben. Eine Niederlage, die sehr schmerzt, nicht weil der Gegner zu stark war, sondern weil die Löwen soweit alles im Griff hatten. Leider erschweren sich die Luzerner die Spiele selber in der 5.Liga konnten so Harakiri Aktionen doch noch im letzten Moment verhindert werden. In der 4.Liga gibt es Teams, die nur auf solches warten, da sie selber sonst keine Spielidee haben.

Die Löwen sind noch zu unreif und naiv, doch können so klatschen guttun.

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Aufstellung 4-2-3-1

Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F., Bajor


#93 Milakovic (C)

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#24 Luis Pedrajas (78`#99 Pepe), #17 Ferraro (78`#92 Sorrentino),

#8 Zejnaj P., #22 Catalano (52`#5 Sinnathurai)

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#29 Bajor, #30 Krieger (66`#16 Humbert)

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#9 Borrillo (45`#67 Babic)

#10 Antonucci

#20 Berisha (80`#6 Caccamo)

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#37 Sanchez Lachay

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Tore:

0-1 53` SC Buochs b (Penalty)

0-2 63`SC Buochs b

0-3 77`SC Buochs b


Man of the Match:#

#24 Luis Pedrajas

#8 Zajnaj P.


Karten:

Gelb; 52` #17 Ferraro

Rot; 77`#67 Babic

 
 
 

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