Es ist endlich vorbei
- m-mancarella
- 16. Juni 2025
- 3 Min. Lesezeit
In Ebikon geht die Saison 2024/25 zu Ende – ganz im Stil ihres bisherigen Verlaufs.

Die Löwen spielten eigentlich gar nicht so schlecht. Doch wie die Statistik zeigt, kassierten sie im Schnitt zwei Gegentore pro Spiel. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen, doch in der Schlussphase dominierten Nervosität und Ungenauigkeit
„Wir dachten, alles sei so einfach – aber von nichts kommt nichts."
Das letzte Spiel, ein Spiegelbild der Saison.Zwei Gegentore, entstanden aus eigenen Unzulänglichkeiten, und ein verdienter Punkt, der durch unerklärliche Nervosität und die altbekannte Ungenauigkeit in der Schlussphase verloren ging.
Zum Spiel:
Die Luzerner wussten, was zu tun war. Bei sommerlicher Hitze war die Devise klar: den Gegner laufen lassen. Und tatsächlich, die Löwen setzten dies zunächst gut um. Doch die Ebikoner, obwohl tabellarisch ohne Druck, zeigten sich hochmotiviert und liefen, als ginge es um alles.
Man muss es offen sagen: In Sachen Fitness präsentierten sich die Löwen in keinem guten Zustand. Eine intensive, strukturierte Vorbereitungsphase ist nun unumgänglich.
Wie so oft begann das Spiel mit vielversprechenden Chancen für die Löwen, doch Ungenauigkeiten und unglückliche Entscheidungen verhinderten die frühe Führung. Stattdessen fiel das 1:0 nach einem missglückten Spielaufbau, bei dem der Ball leichtfertig dem Gegner überlassen wurde.
Der Ausgleich liess nicht lange auf sich warten, nach knapp 20 Minuten stand es 1:1. Doch die Partie verlor danach an Tempo. Kurz vor dem Pausenpfiff dann der nächste Rückschlag: Ein Ballverlust in der gegnerischen Hälfte leitete den Konter ein, der zum 2:1 führte – bitter, denn die besseren Chancen lagen auf Seiten der Löwen, inklusive eines Aluminiumtreffers nach einem Eckball.
Die zweite Hälfte brachte wenig Neues: Luzern dominierte den Ballbesitz, Ebikon lauerte auf Konter, diesmal jedoch ohne grosse Gefahr. Am Spielstand änderte sich nichts. In der Schlussphase fehlte den Löwen die Ruhe, um strukturiert zu agieren. Hektik machte sich breit, lange Bälle häuften sich und verpufften wirkungslos.
Der Jubel der Ebikoner war laut, provokant, vielleicht respektlos. Doch wie so oft im Fussball gilt: Wer gewinnt, hat das letzte Wort.
Eine Niederlage ohne Konsequenzen und doch sinnbildlich für eine Saison, die so kompliziert endete, wie sie begonnen hatte. Nach einer überraschend starken Vorrunde offenbarte die Rückrunde sämtliche Schwächen.
Fazit:
Diese Saison war kein verlorenes Jahr, sondern eine Lektion. Es gilt, die positiven wie negativen Erfahrungen mitzunehmen, aus Fehlern zu lernen und gestärkt zurückzukehren.
Die Saison 2025/26 wird entscheidend. Wer dem Druck nicht standhält, kann kein Löwe sein.
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Aufstellung 4-4-1-1
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita
#90 Sorrentino D. (Sen.30+)
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#8 Cortes De Mingo (Sen.30+)
#32 Zivanovic
#17 Ferraro
#27 De Raffele (32`#12 Cubero)
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#23 Mitolo
#99 Pepe (c)
#22 Sanchez Oliva (65`#16 Dogandzic)
#11 Geisser (41`#92 Sorrentino M.)
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#20 Berisha
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#67 Azevedo Natale
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Tore:
11` 1-0 FC Ebikon III
17` 1-1 #67 Azevedo Natale (23 Mitolo)
45` 2-1 FC Ebikon III
Karten:
80` Gelb; FC Ebikon III
84` Gelb; FC Ebikon III
#20 Berisha
88` Gelb; #67 Azevedo Natale
90` Gelb; FC Ebikon III
Man of the Match:
#67 Azevedo Natale

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