Error = Horror
- m-mancarella
- 6. Aug. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Aug. 2025
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Die Löwen sind nach Lungern angereist, um sich die Berge anzuschauen.
Viele Fehler, immer wieder die gleichen.
Zu wenig Wille und zu wenig leidenschaftlicher Einsatz.
„Reset & weiter.“
Es fehlt nicht an Talent, sondern am Feuer. Wer Grosses erreichen will, muss mehr geben als das Minimum. Die Berge warten nicht. Und der Erfolg auch nicht.
Zum Spiel:
Nach dem starken Auftritt am Samstag waren die Erwartungen hoch, vielleicht zu hoch.
Die Löwen reisten mit Hoffnung im Gepäck, aber mit einer Startelf, die zu grossen Teilen seit über einem Jahr kein Spiel mehr bestritten hatte, und nur einem einzigen Auswechselspieler. Die Ausgangslage? Alles andere als ideal.
Doch selbst unter schwierigen Bedingungen hätte mit mehr Wille und Leidenschaft deutlich mehr drin sein können. Der Beginn war vielversprechend. Auf dem engen Naturrasen entwickelte sich ein intensives Spiel. Das Heimteam presste früh, wir konterten mit gleichem Druck. Zwei gute Chancen, dann der Führungstreffer: 1:0 für Luzern. Doch was danach folgte, war ein regelrechtes Fehlerbeben. Ein Eigenfehler jagte den nächsten, innerhalb von sechs Minuten drehte das Heimteam das Spiel auf 3:1.Resetten, neu fokussieren und kämpfen war jetzt gefragt. Tatsächlich: Die Löwen zeigten Moral, waren spielerisch keineswegs unterlegen und brachten den Gegner immer wieder ins Wanken. Nach dem 3:2 war klar: Ohne die Eigenfehler hätte Luzern mit 0:2 geführt. Doch der Koffer voller Albernheiten und Unkonzentriertheiten war noch nicht leer , zwei weitere Tore wurden verschenkt. Kein Treffer des Heimteams war wirklich herausgespielt, alles Geschenke.
In der Halbzeitpause versuchte das Trainerduo, die Mannschaft wachzurütteln.
Die zweite Hälfte begann ordentlich, doch dann der nächste Nackenschlag:
Ein Freistoss ohne Pfiff, ausgeführt während unser Torwart noch die Mauer stellte, das 6:2 war da.Kein Fehler des Schiedsrichters, das Heimteam verlangte keinen Abstand. Der Ursprung? Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld, weil man sich drehte statt einfach abzulegen.
Die Energie war raus. Einige Löwen kämpften weiter, versuchten mit Stolz das Ruder herumzureissen, doch das siebte Tor fiel nur eine Minute später. Nach 52 Minuten stand es 7:2 und der Koffer voller Fehler war immer noch offen.
Die fehlende Laufbereitschaft vieler Spieler machte jede Reaktion unmöglich.
Und trotzdem: In der letzten halben Stunde blitzte Luzern noch einmal kurz auf.
Nur ein weiteres Gegentor, das erste, das wirklich gut herausgespielt war.
Ein Abend zum Vergessen. Ein Spiel, das Sorgen macht. Die Löwen wirken weit davon entfernt, bereit zu sein. Und das Timing ist denkbar schlecht: 80 % des Teams sind in den Ferien und wie man weiss, kommen viele Spieler danach ausser Form zurück.
Fazit:
So bringt all das Taktische und Technische, das seit Monaten erklärt wird, herzlich wenig.
Auf dem Feld wird alles andere gemacht, nur nicht das, was besprochen wurde. Eigenfehler und Unkonzentriertheiten? Sie häufen sich von Spiel zu Spiel wie Sand am Meer.
Der Aufstieg in die 4. Liga? Im Moment wirkt er wie eine Fata Morgana, schön anzusehen, aber meilenweit entfernt.
Am Samstag steht bereits das letzte Testspiel an, doch bis heute wurde kaum wirklich getestet. Im Sommer testen wir lieber die Strände, das Meer, die Cocktails und die Openairs. Nur leider nicht das, was auf dem Platz zählt.
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Aufstellung 4-4-1-1
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita
#1 Nowrozi
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#4 Balatharan (60`#69 Bukvic)
#6 Caccamo
#16 Cortes De Mingo
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#69 Bukvic (33`#30 Díaz Guerrero)
#19 Dantas Goncalves (68`#4 Balatharan)
#20 Berisha A.
#12 Cubero
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#23 Peruna Oliveira
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#3 Martinez Gaviria
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Tore:
16` 0-1 #3 Martinez Gaviria
22` 1-1 FC Lungern
26` 2-1 FC Lungern
29` 3-1 FC Lungern
35` 3-2 #3 Martinez Gaviria
38` 4-2 FC Lungern
45` 5-2 FC Lungern
51` 6-2 FC Lungern
52` 7-2 FC Lungern
58` 8-2 FC Lungern
75` 9-2 FC Lungern
Karten:
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Man of the Match:
#16 Cortes De Mingo

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