Einen Level zu hoch
- m-mancarella
- 5. Sept. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Die Löwen gaben nicht auf.

Mit sehr viel Herz wurde gekämpft und probiert bis in letzter Sekunde, doch das Heimteam hatte alles bestens unter Kontrolle.
„Der Genger war heute fast perfekt."
Ein Auswärtsspiel auf der Allmend. Es ist sehr ungewohnt, doch die Kollegen des Olympique Lucerne trainieren und spielen ebenfalls auf der Allmend. Von einem Stadtderby kann nicht die Rede sein, da wir die Rivalität nicht leben.
Das Heimteam hatte einen enormen Druck auf sich. Ein Team, die den Aufstieg anstreben will und in den ersten zwei Spielen kein Punkt holen konnte.
So konnten die Löwen mit einer zumindest drucklosen Einstellung auf den Spielfeld.
Das Spielsystem wurde auf einem 4-3-3 geändert, um in der Mitte ein wenig kompakter zu sein und um beim Spielaufbau die langen Bälle aus der Verteidigung zu vermeiden.
In den ersten 15 Minuten war es recht ausgeglichen, nur entschieden sich einige Schlüsselspieler von Olympique ein wenig mehr zu wollen und übernahmen das Spiel. Somit stand es in der 18. Minute 1-0. Die Löwen reagierten gut und versuchten dagegen zu heben, schafften es aber nur weitere 15 Minuten, da kam erneut aus einem schönen Zusammenspiel von Olympique das 2-0. Die Löwen hatten zwischen den zwei Toren gute Chancen und hätten sogar auszugleichen können, somit war dieser Tor ein richtiger Schlag im Bauch. Die Löwen stürzten sich diesmal unkontrolliert nach vor, dies lies dem Heimteam grosser Spielraum nach vorn. Bei einem langen, flach gespielten Ball an der 16er Grenze stoss unser Torhüter mit dem gegnerischen Stürmer zusammen. Aus diesem Abpraller rollte der Ball ins Tor. Glück für das Heimteam, den der Unparteiische sah wie die erste Berührung des Stürmers war.
Die Führung des Heimteams war zur Pause gerecht, doch mit einem zu hohen Score.
Die Pause wurde gebraucht, um gewisse Ideen und Spielzüge zu besprechen. Vor allem war einer der Hauptschwierigkeiten das Pressing. Man konnte dieser nicht kollektiv genug umsetzen und somit fanden die Gegner immer eine freie Passlinie. Der Trainer nutzte die Pause, um ein System- und Spielerumstellung zu vorbereiten. Leider kam das 4-0 zu früh und vor der komplettierten Systemumstellung.
Unser Torhüter blieb vom Zusammenstoss beim 3-0 recht angeschlagen und ein Wechsel war nicht möglich. Das vierte Tor war eine Konsequenz daraus.
Trotz Resultat wechselte der Trainer auf einem defensiver 4-4-1-1 um.
Es ging um noch mehr Gleichgewicht und Sicherheit zu bringen.
Es klappte, die Löwen konnten viel besser dagegen heben, konnten besser aufbauen und die Räume konnten besser geschlossen werden. Die Luzerner konnten das Heimteam ein wenig unter Druck setzten und erarbeiteten sich gute Chancen und verschossen noch einen Penalty.
Das Positive aus diesem desolaten Abend war sicher, dass niemand aufgab, man kämpfte bis zur letzten Sekunde. Die Tabelle sieht momentan miserabel aus, aber die Zeit, um diese zu verbessern, ist noch zu genügend. Wichtig ist, Kopf hoch und weiterarbeiten.
Das Schlimmste an diesem Samstagabend war die Verletzung am kürzlich operierten Knie von unserer Nr. 6 Caccamo. Nach einem Jahr Auszeit versuchte er jetzt langsam Schritt für Schritt zurückzukommen. Wir hoffen, dass es diesmal um nichts Schlimmes handelt und das er noch stärker zurückkehren kann. Die ganze FC Luzern 2010 wünscht dir gute und rasche Genesung.
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Aufstellung 4-3-3
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F., Bajor
#93 Milakovic (c)
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#5 Sinnathurai (73`#6 Caccamo)(88`#17 Ferraro)
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#9 Borrillo
#37 Sanchez Lachay (73`#20 Berisha)
#20 Berisha (60`#99 Pepe)
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Tore:
1-0 18` Olympique Lucerne
2-0 31` Olympique Lucerne
3-0 34` Olympique Lucerne
4-0 50` Olympique Lucerne
Man of the Match:#
#6 Caccamo
Karten:
Gelb; 54` Olympique Lucerne


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