Die erste grosse Hürde wurde erschlagen
- m-mancarella
- 22. Aug. 2022
- 5 Min. Lesezeit
Das Resultat zeigt nicht auf wie dominant die Löwen waren

Die Luzerner spielten vom Start an offensiv und haben diesen Sieg absolut verdient.
„Nächste Runde, wir kommen."
Die Luzerner starteten sehr offensiv, die Lust, ein tolles Spiel zu zeigen, war sehr gross.
Das Umfeld war (nebst dem grausamen Zustand des Platzes) perfekt. Schönes Wetter, sehr viele Zuschauer und gute Stimmung.
Das Heimteam hätte eingespielter sein sollen. Bei den Löwen hatte nebst unserem zentralen Mittelfeld niemand nebeneinander oder sogar je mal zusammengespielt.
Wie bereits schon im Verlauf dieser Vorbereitung erwähnt, wird aus dieser Truppe langsam ein Team. Sehr diszipliniert und mit der richtigen Motivation und Konzentration standen die Löwen bereit für das Spiel. Die Bank war qualitativ hochwertig.
Zum Spiel nach zwei Minuten hätten die Luzerner bereits die Führung verdient.
Die Gäste brachten nicht viel zusammen, doch die verspielten Torchancen gaben dem Heimteam immer wieder die Kraft und Motivation zu kontern. Irgendwie kamen auch sie ab und zu in der Nähe unseres Strafraums.
In der 22. Minute endlich das verdiente, erlösende Tor zur Luzerner Führung.
Wie erwartet krachte das Heimteam ein wenig zusammen, bei den Löwen lief es trotz vielen Wechsel rund und es häuften sich zahlreiche Torchancen.
Doch bestraft der Fussballgott Chancenverschwender immer wieder. Mit einem langen, ungefährlichen Ball aus der Defensive konnte der Stürmer der Gastgeber den Ball im Strafraum ungestört kontrollieren und ins Tor schieben. Zur Halbzeit stand es 1-1 Chancen 1 zu 10. Wichtig war in der Pause kurz zu analysieren, was hätte besser gemacht werden können, um nicht nur spielerisch zu dominieren, sondern um auch zu treffen. Leider zählen am Schluss im Fussball nur die Tore.
In der zweiten Halbzeit das gleiche vorgehen. Die Löwen klar im Ballbesitz und immer wieder gefährlich. Mit den vielen Wechsel konnte einen stetigen Druck gesichert werden. Leider gab es hi und da einige blöde Ballverluste vor allem beim Spielaufbau aus unserem Strafraum. Dies hatte zwei Gründe, die noch zu geringe Gewohnheit zusammen zu spielen und den Zustand des Platzes. Hier muss klar gesagt werden, dass wir auf hohes Niveau jammern mit unseren immer perfekten Kunstrasen. Die Luzerner organisierten sich wieder und spielten wieder Klasse Fussball, aus einer der zahlreichen Kombinationen kam in der 60. Minute den erneuten Führungstreffer. Auf der Bank waren sich alle einig, endlich den Treffer, der die Partie auch noch resultattechnisch auf unsere Seite bringt. Natürlich nicht aus dem nachfolgenden Anstoss schoss der Stürmer des Heimteams den Ball direkt auf das Tor. Alle wurden überrascht, leider auch unser Torhüter.
Wiederum mit 0 Aufwand konnten die aus Südstern ausgleichen. Auf der Bank erhöhte sich die Nervosität auch weil die netten und sehr fairen Banknachbaren provokativ lachten. Zum Glück blieben die Löwen auf dem Feld ruhig, man war sich bewusst besser zu sein, in solche spielen braucht es einfach nur Geduld. In den letzten 15 Minuten erhöhten die Luzerner den Druck, riskierten immer wieder den Konter, doch das Tor musste hin. Die Verlängerung gegen ein solches Team war keine Option.
Die netten und immer sehr fairen Kollegen aus Südstern wurden müde, fingen an zu provozieren und stiegen noch härter in die Zweikämpfe. Die Absicht war klar Ball oder Beine, dieses Kommando kam natürlich vom sehr kompetenten Trainer Trio. Nach langen Bibern, zahlreiche Eckbälle, Freistösse und gute Zusammenspiele kam in der 89. Minute das erlösende Tor. Der Schiedsrichter fand irgendwie den Grund
5 Minute nachspielen zu lassen, das Heimteam stürzte sich Sinnlos in die Offensive und warf einfach alle Bälle in den Strafraum.
Sie hatten bereits ohne Taktik und Können zwei Tore geschossen, so hofften diese weiter. Bei einem Konter 3 gegen 1 stürzte sich der letzte Innenverteidiger ohne Sinn, ohne einen Grund, ohne zu überlegen (wie auch, wenn der Kopf nur da ist, um sich zu frisieren) im Strafraum auf unseren Captain, der längst schon weg war. Zum guten Glück, kann man sagen, hat unsere 99 "nur" die Bänder angerissen und wird in 4-6 Wochen wieder vom Spiel sein können, es hätte sehr viel schlimmer kommen können. Es gab Penalty, doch nur eine gelbe Karte für den Verteidiger mit der Begründung vom Schiri, dass eine rote Karte überflüssig gewesen wäre, da das Spiel bereits fertig war.
So etwas ist absolut gegen jeden Sinn und Zweck der Karten. Dieser Spieler hätte mit einer direkt roten Karte, einer Sperre von mindestens 3 Spieltagen und eine Geldstrafe von über 100.- bestraft werden.
Mit dieser Gelben Karte wird er (diesen Hirnlosen) den Fehler nie verstehen respektive einsehen.
Vor allem wenn die eigenen top Trainer (machen zu dritt nicht einen gescheiten), es nicht als schlimm sehen und mit Ironie den Schmerzensschrei unseres Captains kommentieren.
Südstern war, ist und bleibt ein Verein für hirnlosen und hobbylosen Gestalten.
Wir freuen uns auf die zwei Spiele in der Meisterschaft.
Hier möchten wir eine gute Besserung unserer Nr.99 wünschen. Wir kämpfen, jedes Spiel und werden das beste geben um dich stolz machen zu können. Es wird nur ein Team geben...Jung super Leistung jetzt aber Kopf auf das nächste Spiel.
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Aufstellung 4-2-3-1
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F.
#77 Procopio
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#18 Balatharan (75`#32 Zivanovic)
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#20 Berisha (59`#28 Castagliuolo), #37 Sanchez Lachay (63`#20 Berisha)(90`#11 Bukvic), #28 Castagliuolo (36`#69 Mancarella F.)(75`#37 Sanchez Lachay)
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#9 Borrillo (30`#14 Karadag) (53`#9 Borrillo)
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Tore: Karten:
0-1 22`#37 Sanchez Lachay (#29 Bajor) 55` Gelb; FC Südstern a
1-1 42` FC Südstern a 75` Gelb; #20 Berisha
1-2 60`#37 Sanchez Lachay (#9 Borrillo) 90+4` Gelb; FC Südstern a
2-2 61` FC Südstern a
2-3 89`#37 Sanchez Lachay (#28 Castagliuolo)
2-4 90+5` #29 Bajor (Penalty)
Man of the Match:
#37 Sanchez Lachay


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