Crazy Mouse
- m-mancarella
- 30. Apr. 2024
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Mai 2024
Die Löwen suchten Antworten und eine gute Leistung

Das Spiel gegen OG hinterliess sehr viel Wunden, die tief in jedem einzelnen Teammitglied hängen blieben.
„Endlich eine energische, kampfreiche und leidenschaftliche Leistung."
Nach einer sehr starken Trainingswoche waren die Löwen bereit für den Kampf.
Alpnach startete sehr stark in dieser Rückrunde mit 4 Siegen aus 4 Spielen.
Nach einer 8-0 Klatsche gegen OG war die Spannung gross, kommt noch dazu, dass am Freitag Eschenbach zu Hause gegen Buochs einen Punkt geholt hatte. Mit einer Niederlage wären die Löwen auf dem zweitletzten Tabellenplatz gerutscht, dieser bedeutet den Abstieg.
Somit versuchte das Trainerteam härt zu bleiben und es wurde auf jedes kleine Detail geschaut. Die Vorbereitung zum Spiel musste einwandfrei verlaufen und das begann schon in der Kabine. Einige Spieler konnten mit diesem Druck nicht umgehen, nahmen es falsch auf und verschlossen sich wie ein kleiner Igel in sich.
Zum Spiel:
Die Löwen hatten nichts zu verlieren, Punkte mussten hin.
Über die Gegner wurde während der Teambesprechung wenig gesprochen, die Löwen wollten mit offensiver Einstellung in die Partie starten. Alle wurden durch die harten Worte in der Kabine geschockt und geweckt.
Das Einlaufen war energisch und man sah die Entschlossenheit vom letzten Jahr.
Die Gäste wurden in der Anfangsphase überrascht, doch konnten mit Mühe die Luzerner Spielzüge stoppen. Die Löwen waren wie besessen, rannten auf jedem Ball und eroberten viele Bälle in der gegnerischen Platzhälfte. Nur die übliche Ungenauigkeit vor dem Tor und das Glück, der im Moment nicht an unserer Seite ist, behielten die Partie beim 0-0.
Die Alpnacher versuchten es mit einigen Kontern aus langen Bällen und einige Freistösse doch blieben ungefährlich. Die Luzerner spürten keinen Schmerz, hatten nur das Ziel vor Augen und trotz einige Fehler und Ungenauigkeiten spielten diese füreinander weiter. Genau durch diese Beharrlichkeit fanden die Löwen kurz vor Schluss der ersten Halbzeit die Führung.
Die Löwen konnten die Pause nicht geniessen, diese waren bereits auf die zweite Halbzeit fokussiert. Unglaublich, mit welcher Konzentration diese Partie gelebt wurde.
Die Luzerner waren sich aber bewusst, dass die Alpnacher in der Anfangsphase der zweiten Hälfte das Spiel hätte kehren wollen. Die Alpnacher haben 90% der Tore zwischen 46. und 70. Minute geschossen und so viele Spiele noch gedreht.
Dies kam auch so, die Löwen konnten zwar sehr gut standhalten, doch zwei Fehler wurde hart bestraft. Dies ist sowieso eine momentane Mode, jeder einzelne Fehler der Löwen wird sofort hart bestraft, wie oben erwähnt steht das Glück nicht bei uns.
Wenn jemand gedacht hatte, dass diese zwei Tore die Löwen hätte mögen können, wurde überrascht. Die Luzerner spielten weiter, noch energischer und mit noch mehr Leidenschaft.
20 Minuten vor Schluss wurde noch das Spielsystem gewechselt, einen offensiveren 3-4-1-2 wurde aufgestellt. Mit frischem Wind aus der Bank konnten erneut viele Torchancen erarbeitet werden und nach zwei verschossenen Toren fand das Heimteam endlich den Ausgleich.
In den letzten 10 Minuten waren die Löwen bestimmter, doch die Gäste hätten jederzeit mit einem Konter den erneuten Führungstreffer finden können. Somit wechselte man in der Schlussphase das Spielsystem wieder auf einen 4-2-2 zurück. Da die lieben Kollegen aus Alpnach bei jedem kleinen Zusammenstoss eine gefühlte ½ h liegen blieben, musste der Unparteiische in der ersten Halbzeit schon 5 Minuten nachspielen und am Schluss gab er erneut weitere 5 Minuten Nachspielzeit.
Klar war, dass die Partie nicht so hätte enden können. In der 5. Nachspielminute wenige Sekunden vor Abpfiff gab es noch für die Gäste einen Penalty. Über das faul muss man nicht diskutieren, unser Torwart hatte noch was offen nach dem unglücklichen Fehler beim 1-2. Das Schicksal wollte ihm die Chance geben, es wieder gut zu machen. Unser Torwart parierte dieser nicht optimal geschossene Penalty und das Spiel endete.
Auf der Luzerner Allmend findet im Moment die LUGA statt, mit der Chilbi. Crazy Mouse ist die bekannte Achterbahn der Luzerner Chilbi. Genau so war dieses Spiel eine tolle und spannende Achterbahn fahrt.
Die Löwen die einzigen, die in dieser Rückrunde (bis jetzt) die Alpnacher bremsen konnten.
Die Luzerner bewiesen erneut das mit der richtigen Einstellung mit Teams wie Alpnach und Littau, die im Moment auf Rang 4 und 5 stehen, mithalten könnten. Mit diesem Willen, mit dieser Konzentration und mit dieser Leidenschaft wird das geplante Ziel erreicht. Das nächste Spiel zu Hause gegen Hochdorf kann diesbezüglich entscheidend sein.
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Aufstellung 4-4-2
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F., Bajor
#1 Crawley
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#32 Zivanovic (83`#17 Ferraro)
#28 George (85`#24 Luis Pedrajas)
#25 Coelho Lopes
#15 Balatharan (22`#5 Sowula)(53`#14 Karadag)
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#13 Carcano (70`#99 Pepe)
#29 Catenazzi (85`#92 Sorrentino M.)
#14 Karadag (37`#30 Krieger)
#98 Sooriyakumaran (45`#20 Berisha)
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#37 Sanchez Lachay
#9 Borrillo
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Tore:
1-0 43` #98 Sooriyakumaran (#13 Carcano)
1-1 56` FC Alpnach b
1-2 60` FC Alpnach b
2-2 79` #30 Krieger (#9 Borrillo)
Karten:
Gelb; 24` FC Alpnach b
Gelb; 35` #14 Karadag
Gelb; 45+4` #98 Sooriyakumaran
Gelb; 79` FC Alpnach b


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