Auf gegnerischem Boden
- m-mancarella
- 23. Sept. 2024
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 24. Sept. 2024
Für ein Team, das versucht, Fußball auf einem Ackerfeld zu spielen

Die Löwen mögen viele Ausreden haben, doch die schwache Leistung in der ersten Halbzeit bleibt unverzeihlich.
„Was für ein Gekicke (gegingge)."
Wir gehen davon aus, dass es nach fast drei Wochen ohne Spiel nicht einfach ist, wieder anzutreten. Das letzte Spiel war zudem ein IFV-Cup-Spiel gegen einen 2.-Ligisten.
Vor dem Spiel fand auf demselben Rasen ein 2.-Liga-Spiel der 1. Mannschaft des FC Kickers statt. Das Spielfeld, das gemeinhin als “Hackerfeld” bekannt ist, war daher in noch schlechterem Zustand.
Die Gegner wussten genau, wie sie uns in Schwierigkeiten bringen konnten, und nutzten dies aus. Trotz eines frühen Führungstreffers hatten die Löwen Mühe, die richtigen Distanzen zu finden.
Zum Spiel:
Zu Beginn entschieden sich die Löwen, bei Ballbesitz des Heimteams abzuwarten.
Schnell wurde jedoch klar, dass sie im Spielaufbau sehr unsicher waren, sodass wir den Druck erhöhten. Die Blauweissen eroberten den Ball nun höher und gingen rasch in Führung. Es war zwar erfreulich, früh in Führung zu gehen, doch diese musste auch verwaltet werden. Die Löwen sind noch unreif und sobald sie ihre Überlegenheit erkennen, passen sie sich dem Gegner an.
Die Kickers, ohne grossartigen Fussball zu spielen, fanden immer mehr Raum und kamen überraschend zu Chancen. Trotz klarer technischer Überlegenheit konnten die Blauweissen das Spiel nicht vollständig kontrollieren. Man sah ein chaotisches Gekicke, und im Durcheinander gelang dem Heimteam sogar der Ausgleich. Die Löwen waren aktiv und präsent, doch die Abstände zwischen den verschiedenen Mannschaftsteilen waren zu gross. Das Heimteam hatte keinen logischen Aufbau und agierte sehr chaotisch, nach dem Zufallsprinzip.
Die Blauweissen arrangierten sich zunehmend mit dieser Spielweise und dem Terrain.
Die Chancen häuften sich und das Spiel wurde spannender. Der Führungstreffer lag ab der 30. Minute in der Luft, und es gab einige schöne Spielzüge zu bewundern. Aus einer solchen Aktion heraus gingen die Löwen verdient vor der Pause in Führung. Die Kickers sind ein Team, das zwar schlecht spielt, aber dennoch schwer zu schlagen ist.
In der zweiten Halbzeit war klar, dass eine Verbesserung nötig war. Die Löwen mussten sich gegenseitig besser unterstützen, um die Lücken zwischen den Linien zu schliessen. Im Spielaufbau sollten sie effektiver und schneller agieren. Ein grosses Thema seit Saisonbeginn sind die vielen Eigenfehler, die den Blauweissen immer wieder zum Verhängnis werden. Das Heimteam setzte einen ehemaligen und einen aktuellen
2. Liga-Spieler ein, um das Spiel zu wenden. Trotz allem konnte Kickers einige Standards herausholen, wirklich gefährlich wurde es jedoch nicht. Die Löwen kämpften sich Minute für Minute nach oben und versuchten, mit schönen Kombinationen die Führung auszubauen. In der 70. Minute gelang ihnen dies, doch viele gute Chancen wurden vergeben.
Gegen Ende wurde es etwas nervös, und den Kickers blieb nichts anderes übrig, als zu provozieren. Die Blauweissen liessen sich darauf ein und kassierten zwei unnötige gelbe Karten.
Wir nehmen drei Punkte mit nach Hause und bleiben ungeschlagen. Das gibt uns weiteres Selbstvertrauen, und das Spiel am Dienstag im Pokal gegen denselben Gegner kann noch besser angegangen werden.
Wir spielen den Feuerball nun wieder nach Eschenbach, jetzt seid ihr wieder an der Reihe.
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Aufstellung 4-4-2
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita
#1 Henggeler
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#24 Luis Pedrajas (45`#7 Pallotta)(75`#92 Sorrentino)
#17 Ferraro (c)
#5 Sinnathurai
#32 Zivanovic
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#20 Berisha
#21 Kaufmann
#30 Krieger
#23 Mitolo (85`#27 De Raffele)
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#8 Adler
#16 Dogandzic (23`#98 Caruso)(83`#6 Caccamo)
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Tore:
0-1 5` #20 Berisha (#1 Henggeler)
1-1 15` FC Kickers Luzern III
1-2 39` #8 Adler (#23 Mitolo)
1-3 70` #20 Berisha (#8 Adler)
Karten:
35` Gelb #17 Ferraro
61` Gelb #32 Zivanovic
66` Gelb FC Kickers Luzern III
75` Gelb #5 Sinnathurai
89` Gelb FC Kickers Luzern III
Man of the Match:
#21 Kaufmann


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