Aprilscherz serviert
- m-mancarella
- 3. Apr. 2023
- 4 Min. Lesezeit
Was die Löwen lernen müssen, könne die Obwaldner zur Perfektion.

Die Luzerner hatten das Spiel eigentlich im Griff. Nach dem unglücklichen erhaltenen Ausgleichstreffer vor der Pause hatte man das Gefühl, dass die Löwen zeitnah den Führungstreffer hätte finden können.
„Man kann verlieren, entscheidend ist es, wie man verliert."
Die Trainingswoche verlief wieder mal nicht vorbildlich, dies am Wochenende noch zu Recht biegen wollen, ist unmöglich.
Es hätte eigentlich die Hauptprobe sein müssen, doch viele konnten wegen Verletzungen oder Krankheit nicht dabei sein.
Das Spiel fing gut an, die Löwen übernahmen die Ruder, doch man merkte schnell mal das etwas fehlte. Schon die Stimmung im und neben dem Feld war leicht anders. Es fehlte an Biss, die Motivation zu dominieren war nicht hier. Die Spieler setzten das Besprochene und geübte um doch alles zu langsam, zu ungenau fast wie ohne Lust.
Die Stimmung der Löwen schwanke wie das Wetter. Trotz allem konnten die Gäste nicht wirklich etwas daraus machen, ihnen fehlte es an Qualität und Ideen. Der Spielaufbau der Obwaldner war stets chaotisch und unvorbereitet. Vielleicht brachte auch dies die Luzerner aus dem Konzept, die eine stark zumindest organisierte Mannschaft erwartete. Wie sich es gehört, fanden die Löwen nach einigen klaren verspielten Torchancen die Führung. Nach der Führung gaben die Luzerner den Eindruck, diese schnell aufbauen zu können. Dies war aber nicht so, man passte sich sogar am Rhythmus und teils an der Spielweise unseres Gegners an. So kam sehr unverdient und dank einer «Vorlage» des Unparteiischen den Ausgleichstreffer gerade noch vor der Pause.
In der zweiten Halbzeit hatten die Löwen endlich die richtige Einstellung und spielten den FC Lungern an die Wand. Alle waren sich sicher, das der Führungstreffer zeitnah hätte fallen müssen. Einige klaren Torchancen wurden auch hier wieder mal unerklärlich verschossen, den Pfosten und die Latte halfen den Jungs auch nicht. Die getätigte Wechselrochade schien keine negativen Auswirkungen auf den Spielfluss zu haben.
Doch plötzlich unerklärlich aus dem nichts gingen die Gäste in Führung. Bei einem Eckball wurde ein Obwaldner unerklärlich Höhe Penaltypunkt alleine gelassen, dieser konnte ungestört ins Tor köpfeln.
Es fehlten noch 8 Minuten und die Löwen versuchten zu reagieren, doch ohne wirklichen Erfolg, hier half der sympathische Unparteiische nicht wirklich mit. Ein Schiedsrichter, der bei einem 5. Liga Spiel 90.- verdient, kann nicht die Hälfte der Regeln nicht kennen und stets grosse Unsicherheit bei jedem Entscheid aufzeigen.
Nebst dem stürzten sich die Luzerner Sinn und sorglos nach vorn. Die Löwen waren mit allem sehr ungenau und überstürzten jeden Spielzug. Die Gäste nutzten dies Klever aus und in der letzten Minute trafen diese, mit einem Konter sogar zum 1-3.
Drei Chancen (Halbchancen), die nicht mal ausgespielt waren und doch drei Tore geschossen. Genau diese Effizienz würden wir gerne von den Luzerner erwarten.
Am Schluss versuchten die Löwen Fussball zu spielen und einiges gelang auch sehr gut im Verlauf des Spiels. Somit lieber am letzten Testspiel noch eine Ohrfeige bekommen, um dann im ersten Spiel sicher nichts falsch zu machen. Diese 6 Punkte- Partie gegen der FC Sins ist hinter der Tür, doch diese Tür kann nur erfolgreich geöffnet werden, wenn die Arbeit im Training vor und nach Ostern vorbildlich verlaufen wird.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Wir möchten glauben lassen, dass dies ein gut gelungener Aprilscherz ist.
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Aufstellung 4-2-3-1
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F.
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#4 Sowula (77`#99 Pepe)
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#20 Berisha (77`#92 Sorrentino),
#10 Antonucci,
#37 Sanchez Lachay (70`#27 De Raffele)
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#23 Thaqi (45`#11 Bukvic)
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Tore:
1-0 11` #20 Berisha (#37 Sanchez Lachay)
1-1 45` FC Lungern
1-2 82` FC Lungern
1-3 89` FC Lungern
Man of the Match:
#4 Sowula
Karten:
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