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Am Schluss...ist Schluss

  • m-mancarella
  • 16. Okt. 2023
  • 4 Min. Lesezeit

Die Löwen verabschieden sich ab der 80 Minute von ihrem Teamgeist

Die Luzerner hätten einen Punkt in Root verdient. Auch mit einer knappen Niederlage nach einer guten Leistung wäre positiv gewesen.

Nur spielten die Löwen nur 80 Minuten als Team.



Die Einstellung muss sofort geändert werden, auch dieser Gegner hätte man schlagen können."

Nach drei Partien, davon zwei auswärts mit 5 geholten Punkte, wollte man dem Absteiger aus Root eine Falle stellen. Das Heimteam war sehr motiviert da Tabellenleader OG am Freitag nur 1-1 spielte.

Die Luzerner waren in dieser Hinrunde nur einer Mannschaft von Anfang an unterlegen, sonst konnte immer auf Augenhöhe gespielt werden. Für das Geleistete wurde bis anhin viel zu wenig geholt.


Zum Spiel;


Auch in dieser Partie starteten die Löwen auf Augenhöhe. Man konnte trotz grossen Feldes kompakt stehen und alle versuchten Spielzüge der Rotaler wurden abgewehrt. Klar war das Heimteam im Ballbesitz dominanter und konnten sich in den ersten 5 Minuten die besten zwei Torchancen erarbeiten, doch die Luzerner blieben dran. Die Regel sagt, wer sie nicht macht, bekommt sie.

Die Löwen hatten nach 15 Minuten eine Riesen Torchance zur Führung. Die Luzerner vereidigten kompakt und konnten mit schnellen vertikalen Spielzügen kontern. Leider wurde diese Chance vergeben und die Rontaler reagiert mit Vehemenz. Es muss sich nur einer der 11 Spieler kurz ablenken und es entsteht ein Riesen Loch. Die Luzerner Abwehr versuchten noch zu intervenieren, doch zu spät, es gab Freistoss nähe Strafraum. Der Freistoss wurde bestens ausgeführt und so stand der SK Root in Führung. In den weiteren 20 Minuten der ersten Halbzeit wurde gerannt, gekämpft, verteidigt und gekontert, doch beide Teams kamen nicht mehr zu wahren Chancen.


In der zweiten Halbzeit ging es sehr ähnlich weiter, doch waren nun die Luzerner ein wenig offensiver. Man spielte nun noch eher in der Rontaler Hälfte. Dies brachte die Löwen zu Torchancen, die aber immer gut abgewehrt wurden. Einige Torchancen hätten sicher besser oder anders ausgespielt werden, doch es reichte, um den Ausgleich verdient zu haben. Der Ausgleich kam nicht, die Luzerner wurden langsam müde. Die ersten Auswechslungen wurden getätigt, die eigentlich sehr positiv in das Spiel einwirken konnten. Doch verloren die Löwen mit der Zeit die Geduld. Dies ist ein Phänomen, der immer wieder aufkommt, aber niemand verstehen kann.

Untereinander kam wieder Unruhe auf, einige liessen den Kopf hängen, andere versuchten sinnlos und effektlos die Verantwortung auf sich zu nehmen. Dies brachte nur Chaos und die Konzentration sank. Da nun die Kraft in den Beinen auch nicht mehr auf höchstem Niveau war, kam das Heimteam wieder auf. Das 2-0 spielten die Rontaler aus einem Konter aus. Niemand konnte es fassen, die Löwen doch noch so nahe am Ausgleich, schmissen die ganze Arbeit in den Eimer und dies nur, weil das eigene Ego zu gross ist. Nach dem 2-0 fehlten 10 Minuten und die Löwen im Feld lüpften bereits die weisse Fahne, es war bereits Schluss. Wenige hielten die Position, die Anweisungen von aussen wurden nicht mehr aufgenommen, einigen liefen nur noch und bei jedem Pass wurden gemotzt und einige liessen sich sogar auswechseln. So kam auch das 3-0 den der SK Root spielte, weiter Fussball. Es ist schade wieder mal eine Partie und mögliche Punkte so liegen zu lassen. Ohne Wenn und Aber wären die Löwen nach dieser Hinrunde bereits Save. Doch so im Moment können die Luzerner keine konstant reinbringen, es fehlt an Cleverness, Kämpfer- Mentalität und Teamgeist.

Wenn all dies über mehrere Spiele oder in den einzelnen Spielen über 90 Minuten umgesetzt werden kann, können wichtige und erkämpfte Punkte geholt werden.

Schade, nach den letzten Spielen hätte niemand so einen Rückfall erwartet.

Im letzten Spiel gegen Eschenbach könnte mit einem Sieg den 5. oder mindestens den 6. Platz geholt werden, Ziel wäre doch noch erreicht und es wäre eine gute Basis für die Rückrunde.


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In der 36. Minute verletzte sich unser Abwehrmonster Nr. Zejnaj P. an der Schulter.

Im Kantonsspital wurde er bestens gepflegt und konnte nach wenigen Stunden nach Hause. Jetzt heisst es zwei Wochen pausieren, um dann noch stärker zurückzukommen. Gute Besserung.

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Aufstellung 4-4-2

Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita / Assistenten; Mancarella F., Bajor


#93 Milakovic (c)

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#32 Zivanovic (83`#22 Catalano)

#25 Coelho Lopes

#8 Zejnaj P. (36`#5 Sinnathurai)

#4 Sowula (66`#17 Ferraro)

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#13 Carcano (80`#92 Sorrentino)

#16 Humbert

#69 Mancarella F. (66`#99 Pepe)

#20 Berisha

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#9 Borrillo

#37 Sanchez Lachay (83`#27 De Raffele)

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Tore:

1-0 22` SK Root I

2-0 80` SK Root I

2-0 82` SK Root I


Man of the Match:

#8 Zenaj P. --> Gute Besserung


Karten:

Gelb; 73` #20 Berisha

Gelb; 75` SK Root I

Gelb; 81` #25 Coelho Lopes

Gelb; 81` SK Root I

 
 
 

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