Knapp am Ziel vorbei.
- m-mancarella
- 24. Aug. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. Aug. 2025
Man kann sagen, es fehlten nur 11 Meter zur Sensation

Die Löwen zeigten über weite Strecken eine beeindruckende Leistung und begegneten dem Favoriten über 60 Minuten auf Augenhöhe. Die Sensation lag in der Luft, doch am Ende fehlten nur 11 Meter, um Geschichte zu schreiben.
„Wie erklären wir den Jungs nach einer erneuten Niederlage, dass ihre Leistung trotzdem gut war?“
Engelbergs 1. Mannschaft, die in der vergangenen Saison den Aufstieg in die 3. Liga denkbar knapp verpasste, reiste zur ersten Runde des IFV-Cups auf die Luzerner Allmend. Für die Löwen bedeutete das eine echte Bewährungsprobe und sie nahmen die Herausforderung mit voller Leidenschaft und Einsatzbereitschaft an. Trotz der aktuell angespannten mentalen Verfassung zeigten die Luzerner eine starke und kämpferische Leistung, die dem Spiel über weite Strecken ihren Stempel aufdrückte.
Zum Spiel:
Die Gäste aus Engelberg reisten als klare Favoriten zur ersten Runde des IFV-Cups auf die Luzerner Allmend und traten auch entsprechend auf.
Von Beginn an war spürbar, dass die Luzerner sich nicht verstecken wollten. Trotz des hohen Drucks versuchten sie, ihr Spiel aufzuziehen mutig, kompakt und mit grossem Teamgeist. In den ersten 30 Minuten fehlte zwar die offensive Durchschlagskraft, doch defensiv standen die Löwen stabil und machten dem Gegner das Leben schwer. Engelberg tat sich zunehmend schwer, klare Chancen zu erspielen, vor allem nicht mit der erwarteten Leichtigkeit.
Nach einer halben Stunde reagierte das Luzerner Trainerteam und brachte frische Kräfte. Die Wechsel zeigten Wirkung: Die Löwen wurden mutiger, setzten erste offensive Akzente und brachten die Engelberger Defensive ins Wanken.
Zur Pause stand es verdient 0:0, ein Achtungserfolg gegen den Favoriten.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Löwen noch entschlossener aus der Kabine.
Die Gäste wirkten überrascht und zunehmend nervös. Die Blau-Weissen nutzten die sich öffnenden Räume besser, kamen zu einem Pfostenschuss und mehreren guten Möglichkeiten. Doch Engelberg fand zurück ins Spiel, erhöhte das Tempo und nutzte eine Unachtsamkeit eiskalt zur Führung.
Doch die Löwen gaben sich nicht geschlagen. Mit viel Herz und Kampfgeist erspielten sie sich einen klaren Elfmeter, die grosse Chance zum Ausgleich, eine Viertelstunde vor Schluss. Doch der Engelberger Keeper parierte glänzend. Es blieb beim 0:1.
In der Schlussphase war die Frustration spürbar. Seit Monaten wartet das Luzerner Team auf einen Sieg und auch an diesem Abend sollte es nicht sein. In der Schlussphase traf Engelberg zum 0:2-Endstand. Ein Treffer, der das Spiel klarer erscheinen lässt, als es tatsächlich war.
Nach dem Abpfiff herrschte Enttäuschung bei den Löwen. Lange Gesichter, leere Blicke und für das Trainerteam die schwierige Aufgabe, einer Mannschaft, die alles gegeben hat, zu sagen: Ihr habt heute eine starke Leistung gezeigt.
Denn Fussball ist manchmal gnadenlos und aus einem Negativstrudel herauszukommen, ist eine der grössten Herausforderungen im Sport.
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Aufstellung 4-4-2
Trainer; Mancarella M. / Coach; Bonavita
#1 Nowrozi
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#17 Ferraro (c)
#5 Sinnathurai (54`#99 Berisha F.)
#8 Zejnaj (80`#5 Sinnathurai)
#7 Coelho Lopes
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#20 Berisha A
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Tore:
61` 0-1 Engelberger SC
85` 0-2 Engelberger SC
Karten:
Gelb; 38` #1 Nowrozi
Gelb; 77` #16 Cortes De Mingo
Gelb; 77` Engelberger SC
Man of the Match:
#8 Zejanj

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